Deutsche Versicherer auch in Krisenzeiten „sehr stabil“

Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt, stehen die Gesellschaften finanziell – ungeachtet der zuletzt volatilen Entwicklungen an den Finanzmärkten und der Inflation – hervorragend da. Die Solvenzquoten bewegten sich Ende 2022 durchschnittlich zwischen 510 und 530 Prozent, ein Jahr zuvor waren es circa 450 Prozent. Rechnet man Übergangsmaßnahmen heraus, liegt die Quote zwischen […]
ONLINE-MAGAZIN

Versicherungs-News

Ob Neuigkeiten, wichtige Änderungen oder nützliche und gewinnbringende Tipps, wir halten Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie daher öfters mal vorbei und verpassen Sie nichts.

Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt, stehen die Gesellschaften finanziell – ungeachtet der zuletzt volatilen Entwicklungen an den Finanzmärkten und der Inflation – hervorragend da. Die Solvenzquoten bewegten sich Ende 2022 durchschnittlich zwischen 510 und 530 Prozent, ein Jahr zuvor waren es circa 450 Prozent. Rechnet man Übergangsmaßnahmen heraus, liegt die Quote zwischen 270 und 290 Prozent (2019: 262 Prozent) und damit weit über den vorgeschriebenen 100 Prozent. Für die gute Entwicklung sind maßgeblich die gestiegenen Zinsen verantwortlich; Versicherer müssen aus Sicherheitsgründen einen großen Teil der Kundengelder in festverzinsliche Anlagen investieren.

„Die Kundinnen und Kunden können sich darauf verlassen, dass Versicherer auch unter widrigen Bedingungen ihre Verpflichtungen erfüllen können“, unterstreicht GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. „Die deutschen Versicherer sind sehr stabil.“ Die Solvenzquote drückt das Verhältnis zwischen Eigenmitteln und absehbaren Verpflichtungen, den sogenannten Solvenzkapitalanforderungen, aus.

Aktuelle News

Mardersaison beginnt –Schutzmaßnahmen können sich auszahlen
Zu Marderbissen im Motorraum kommt es zwar rund ums Jahr, doch von April bis Juni sind die nachtaktiven Raubtiere besonders aggressiv. Nehmen sie dann in „ihrem“ Revier die Duftmarken von Konkurrenten wahr, zerbeißen sie unbarmherzig die markierten Leitungen. Die Folgen können gefährlich und kostspielig sein. Vor allem bei Elektroautos: Hat ein Marder ein Hochvoltkabel beschädigt, […]
Von „Sonstiges“ zur eigenen Assetklasse: Rechenzentren
Im Zuge des KI-Hochlaufs werden immense Serverkapazitäten benötigt, allerorten sprießen daher momentan neue Rechenzentren aus dem Boden. Mittlerweile haben sie den Status einer vollwertigen Assetklasse im Gewerbeimmobiliensegment erreicht, sodass das Beratungsunternehmen Colliers eigene Zahlen für die zuvor unter „Sonstiges“ geführten Data Center ausweist. Und die haben es in sich: Während Logistik- und Industriegrundstücke oft für […]