E-Autos treiben Reparaturkosten

Gegenüber vergleichbaren Verbrennern kostet die Reparatur eines Elektroautos nach einemUnfall rund ein Drittel mehr, wie die deutschen Kfz-Versicherer errechnet haben. Zu Bucheschlagen etwa hohe Kosten für Schäden an den Antriebsbatterien. Für deren Reparatur habensich noch kaum Standards etabliert, was die Kfz-Werkstätten vor Herausforderungen stellt,schon bei der Fehlerdiagnose. Auch die Brandgefahr führt zu Sonderkosten: Oftmals werdenbeschädigte […]
ONLINE-MAGAZIN

Versicherungs-News

Ob Neuigkeiten, wichtige Änderungen oder nützliche und gewinnbringende Tipps, wir halten Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie daher öfters mal vorbei und verpassen Sie nichts.

Gegenüber vergleichbaren Verbrennern kostet die Reparatur eines Elektroautos nach einem
Unfall rund ein Drittel mehr, wie die deutschen Kfz-Versicherer errechnet haben. Zu Buche
schlagen etwa hohe Kosten für Schäden an den Antriebsbatterien. Für deren Reparatur haben
sich noch kaum Standards etabliert, was die Kfz-Werkstätten vor Herausforderungen stellt,
schon bei der Fehlerdiagnose. Auch die Brandgefahr führt zu Sonderkosten: Oftmals werden
beschädigte E-Autos lange Zeit unter Quarantäne gestellt oder gar vorsichtshalber in
Löschmittel getaucht, mit der Folge eines Totalschadens. Zudem nehmen einige Werkstätten für
Arbeiten an E-Autos Zuschläge bei den Stundensätzen.

Auf der anderen Seite werden mit Stromern im Durchschnitt weniger Eigen- und Fremdschäden
verursacht als mit Benzin- und Dieselfahrzeugen. Unterm Strich finden sich viele E-Autos daher
in günstigeren Versicherungs-Typklassen als ihre Verbrenner-Pendants wieder, bei der Haftpflicht
wie der Vollkasko. Die Autohalter merken mithin wenig vom Reparaturkostenunterschied.

Aktuelle News

Europas Risikoscheu kostet doppelt
Rund 15 Prozent ihres Nettoeinkommens legen die Europäer auf die hohe Kante. Damit beläuft sich die Sparquote auf das Dreifache der US-amerikanischen. Doch während jenseits des Atlantiks laut Boston Consulting Group 56 Prozent der Haushalte am Kapitalmarkt investieren, sind es in Europa nur 27 Prozent. Etwa 12 Billionen Euro lassen die Europäer unverzinst oder mit […]
Das Werkstattrisiko hat Grenzen
Wenn eine Kfz-Werkstatt unwirtschaftlich arbeitet oder falsche Abrechnungen vorlegt, muss prinzipiell der Unfallverursacher bzw. seine Haftpflichtversicherung die Zusatzkosten übernehmen. Im Rechtsdeutschen heißt das Werkstattrisiko. Dass die Werkstätten damit keinen Haftungsfreibrief erhalten, hat indes das Landgericht Saarbrücken kürzlich in zweiter Instanz bestätigt: Zu den Aufgaben eines Fachbetriebs gehöre es, die in einem Schadengutachten vorgesehenen Reparaturarbeiten auf […]